Hemau baut
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  • Das wurde gemacht

Daten, Fakten, Zahlen rund um die Baustelle

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Wussten Sie ...

… dass 3.600 Tonnen an Granitwaren im gesamten Baustellen-Bereich verbaut wurden? Das entspricht einem Gewicht von zwölf Airbussen A380. Davon wurden ca. 12.250 Granitplatten auf der Fahrbahn und 11.750 in Gehweg- und Randbereichen verlegt. Auf den Parkfl ächen wurden 83.000 Granitgroßpfl astersteine und in den Gassen 58.000 Granitgroß- und -kleinsteine eingebaut.

 

… dass insgesamt 40.000 Tonnen Material (zzgl. sonstiger Materialien wie Betonabbruch, Bauwerke, Baustahl etc.) in den Stadtplatzbereich hinein- bzw. heraustransportiert wurden? Verglichen mit dem Airbus-Beispiel wurden 133 dieser Flugzeuge während der gesamten Bauzeit bewegt.

 

… dass 2,3 km Rohrleitungen, 7,5 km Kabel und 3,2 km Leerrohre für die Speednet-Leitungen verlegt wurden? Das entspricht insgesamt der Entfernung von Neukirchen bis Pittmannsdorf.

 

… dass ca. 1.600 qm grüner Teppich die Menschen durch die Baustelle leiteten? Das entspricht der Fläche von zwei Handballfeldern.

 

… dass an 439 Arbeitstagen (bis Redaktionsschluss) ca. 32.000 Stunden gearbeitet wurde und die Baustelle im Schnitt mit neun Personen besetzt war?

 

 

 

… dass außer in den Weihnachtsferien (Winterbetriebsurlaub) an acht Tagen wegen Regen und an 14 Tagen wegen Schneefall nicht gearbeitet werden konnte? Das entspricht einer Ausfallquote von lediglich 5 % während der gesamten Bauzeit.

 

… dass die Künstlerin Sabine Mädl knapp sieben Monate an dem Brunnen für den neuen Stadtplatz gearbeitet hat?

 

… dass die Kuh für den Hemauer Brunnen knapp 450 kg wiegt? Damit ist sie ca. 50 kg leichter als ihre Gefährten im Kuhstall.

 

… dass Bauarbeiter einen großen Hunger haben? Es wurden während des Jahrhundertprojekts 700 Schweinebraten und 3.800 Leberkässemmeln verzehrt.

 

… dass insgesamt 29 neue Bäume, 17 Sitzbänke und neun Abfallkörbe auf dem Stadtplatz und den angrenzenden Gassen platziert wurden?

 

… dass 182 neue Belichtungsquellen am Stadtplatz geschaffen wurden? So werden die Hemauer auch nachts sicher auf ihrem Weg geleitet.

 

… dass sich trotz der schweren Arbeiten während der gesamten Bauzeit niemand verletzt hat?

 

Das wurde verändert

 

Pflaster

In sechseinhalb Monaten wurden bereits 4.800 Quadratmeter gepflastert, das entspricht rund 6 Handballfeldern. Dabei wurden rund 800 Tonnen Granitmaterial verbaut. Am Oberen Stadtplatz und den angrenzenden Gassen kann der neue Bodenbelag in seinen unterschiedlichen Formaten bereits bewundert werden: Klein- und Großstein in den Gassen und letztere auch für Parkflächen, Pflasterplatten für Fahrbahn und Gehwege am Stadtplatz.

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Behindertengerechter Bau

„Damit auch Rollstuhlfahrer und Mütter mit Kinderwägen sich nahezu barrierefrei am Stadtplatz bewegen können, haben wir den Höhenunterschied zwischen Fahrbahn und Park- sowie Freiflächen sehr niedrig gewählt“, erklärt Ingenieur Wöhrmann. Tatsächlich wurde der Randstein am Oberen Stadtplatz bereits von 20 cm auf 3 cm reduziert. Dieses niedrige Niveau wird natürlich auch am Unteren Stadtplatz fortgeführt.

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Gassen

In allen angrenzenden Gassen (Kirchen-, Stricker-, Badergasse sowie Flur- und Kettnergaßl) wurden die Wasserleitungen sowie die Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert bzw. saniert. Der Unterbau mit Frostschutzschichten wurde eingebracht, eine wasserdurchlässige Asphaltschicht eingebaut und darauf im Anschluss das Granitmaterial verlegt. „So werden Spurrinnen oder sonstige Unebenheiten auf den Pflasterflächen verhindert und Erschütterungen auf ein Mindestmaß reduziert“, sagt Ingenieur Michael Wöhrmann. In allen Baubereichen konnten Alternativzufahrten geschaffen werden, nur in der Kirchengasse war die Situation etwas schwieriger. Für das Vermessungsamt und Trachten Pöllinger gab es keine Möglichkeit für einen anderen, direkten Zufahrtsweg. „Dank der guten Beschilderung haben unsere Kunden aber trotzdem größtenteils den Weg zu uns gefunden“, sagt Franz Pöllinger. 

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Oberer Stadtplatz

Wie in den Gassen wurde auch der Unterbau am Oberen Stadtplatz entsprechend erneuert. Insgesamt wurden ca. 30 km Leitungen verlegt. Das entspricht in etwa der Entfernung von Hemau nach Regensburg. In halbseitiger Arbeitsweise wurden die Fahrbahn verlegt und die danebenliegenden Freiflächen gestaltet. Nach der anfänglichen Verzögerung – die Bauarbeiter waren schneller als der Pflasterlieferant – ist das Ergebnis nun umso erfreulicher.

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Stadtterrasse

Die größte Herausforderung am Mathias-Mühlbauer-Platz war die bekannte Hanglage, die den Platz bislang kaum als solchen nutzbar machte. Eine Stützmauer wird dieses Gefälle nun auffangen und zugleich das Fundament für die Stadtterrasse bilden. Die darunterliegenden Kellergewölbe blieben übrigens alle erhalten. Die Betonmauer ist bereits errichtet, bis Mitte Mai geht es nun darum, diese harmonisch in das Gesamtbild einzuarbeiten. Die Stadtterrasse wird neben dem Brunnen das Herzstück des Stadtplatzes werden: Wer dort steht, wird einen tollen Ausblick und Überblick haben – gerade für kulturelle Anlässe ein idealer Ort.

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Beleuchtung

„Mit dem richtigen Licht kann man eine Wohlfühlatmosphäre schaffen“, sagt Elektroplaner Walter Bamberger. Davon konnten sich die Hemauer Bürger bei der Beleuchtungsprobe im Juni 2013 selbst überzeugen. Ziel ist es, mit einer Beleuchtung der Fassaden dem Platz auch abends und nachts einen Rahmen zu geben. Dies erreicht man durch das richtige Licht an den Gebäuden. Erste Beispiele dafür gibt es bereits am Oberen Stadtplatz sowie an der Kirchenmauer. Selbstverständlich werden die Straßen und Wege durch die bekannten Straßenlaternen ausreichend erhellt. In den engen Gassen greifen die Planer auf Wandausleger zurück, die optimales Licht geben.

 

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