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22.Juli 2015

Hemau feiert ein rauschendes Fest:
Drei Tage sahen die Bürger immer wieder einen neuen Stadtplatz

Ein Wochenende lang gehörte der Stadtplatz voll und ganz den Menschen. Mit einem Open-Air-Kino am Freitag, dem 37. Hemauer Bürgerfest und einem Festakt samt italienischer Nacht eroberten die Menschen den Platz zurück, der zwei Jahre lang von Baumaschinen dominiert war. Hemau präsentierte sich drei Tage von seiner besten Seite. Und der Besuch war überwältigend.

 

„Wir wollten den Menschen zeigen, wie vielfältig man den Platz nutzen kann“, sagte Bürgermeister Hans Pollinger. An den drei Festtagen wurde jeweils anders bestuhlt und der Platz zeigte dreimal ein anderes Gesicht. Standen am Freitagabend noch 600 Stühle in Reih und Glied für das Kino, sorgten die Hemauer Vereine am Samstag für zünftige Bestuhlung und am Sonntag die Wirte für einen feierlichen Rahmen.

Das Wochenende war gespickt mit Highlights, doch die Segnung des Platzes und der anschließende Festakt waren zweifelsohne der Höhepunkt. Stadtpfarrer Thomas Gleißner und Pfarrer Max Lehnert zogen Parallelen zwischen Bauten in der Bibel und dem Stadtplatzumbau. Als Symbol hielten sie ein Schild „Achtung, Baustelle“ hoch. Von der Arche über den Turmbau zu Babel bis zu den Tempelbauten. Auch im Leben müsse man ständig renovieren – selbst der Glaube sei nichts Statisches, sondern entwickle sich weiter. In Hemau konnten die beiden das Schild drehen und aus dem Baustellenschild wurde „Achtung, spielende Kinder“ als Symbol dafür, dass jetzt die Menschen zurückkehren.

Angesichts der sommerlichen Temperaturen hielt Bürgermeister Hans Pollinger seine Rede bewusst kurz. Mit der Begrüssung der Gäste und Ehrengäste verband er seinen jeweiligen Dank für die guten Planungen und Leistungen, aber auch für die Geduld und positive Begleitung der Anwohner: „Denn ihr habt’s schon auch was aushalten müssen.“  Schirmherr und Regierungspräsident Axel Bartelt konnte nicht persönlich teilnehmen. So hielt der leitende Baudirektor Rudolf Fröschl die Festrede. Er hob noch einmal hervor, dass der Stadtplatzumbau nicht die einzige Maßnahme der Städtebauförderung in Hemau gewesen sei. Die gute Stube – vom Rathausgarten über den Zehentstadel bis zum Stadtplatz – habe in den letzten Jahren eine enorme Aufwertung erfahren.

Selbstverständlich waren zahlreiche weitere Gäste aus nah und fern zur Einweihung gekommen: Bundestagsabgeordneter Philipp Graf von und zu Lerchenfeld, Sylvia Stierstorfer aus dem Landtag und Landrätin Tanja Schweiger überbrachten die Glückwünsche ebenso, wie Ingenieur Michael Wöhrmann und Architekt Frank Becker-Nickels.

Mit dem Festakt war das Fest aber noch lange nicht zu Ende. Sogar am Nachmittag war der Platz gut gefüllt. Und so reichten die 500 Luftballons nicht, die für die Besucher vorbereitet waren. Das Flair des neuen Platzes kam am Sonntagabend besonders zur Geltung. Immer noch sommerliche Temperaturen und italienische Musik brachten „La dolce vita“ für einige Stunden direkt auf den Tangrintel.

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4. Mai 2015

Herzklopfen am Tangrintel:
Die Menschen sind zurück auf dem Platz

Zwei Jahre harter Arbeit liegen hinter den Bauarbeitern und den Verantwortlichen für den Stadtplatz-Umbau. Seit dem Spatenstich am 4. Juni 2013 hat sich viel getan. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Ortskern mit den angrenzenden Gassen hat ein völlig neues Gesicht bekommen und ist an vielen Stellen kaum wiederzuerkennen.

 

Pflaster aus Naturstein für einen ruhigen Untergrund, ein Beleuchtungskonzept für die stimmungsvolle Wohlfühlatmosphäre, die Stadtterrasse als kultureller Mittelpunkt, ein markanter Brunnen und offene, großzügige Plätze als Orte der Begegnung und vieles mehr. Die Aufenthaltsqualität für die Menschen, eines der wichtigsten Ziele der Umgestaltungsmaßnahme, wird damit enorm aufgewertet.

Unberührt davon bleibt die Anzahl der Parkplätze, die im Wesentlichen gleich geblieben ist. Durch eine sinnvolle und effektive Planung konnten die Parkplätze schlüssiger angeordnet werden und die dadurch gewonnene Freifläche für Fußgänger und zum Aufenthalt genutzt werden. „Das kommt vor allem auch den Gastronomen und Händlern am Stadtplatz zu Gute. Sie können auf den neu geschaffenen Plätzen ihre Freisitze und Warenauslagen errichten und ansprechend gestalten“, erklärt Bürgermeister Hans Pollinger. Das sei ein weiterer wichtiger Schritt für ein harmonisches Gesamtbild der Stadt.

Doch damit nicht genug: „Damit auch Rollstuhlfahrer und Mütter mit Kinderwägen sich nahezu barrierefrei am Stadtplatz bewegen können, haben wir die Höhe des Randsteins von 20 auf drei Zentimeter gesenkt“, so Ingenieur Michael Wöhrmann. Zudem werden Fußgänger auch von der Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit auf 30 km/h im gesamten Stadtplatz-Bereich profitieren. „Der bauliche Rahmen ist geschaffen. Jetzt liegt es an uns allen, unserer Stadt neues Leben einzuhauchen“, betont Pollinger. Getreu dem Baustellen-Motto „Herzklopfen am Tangrintel“ soll das Klopfen der Bagger nun durch das pulsierende Leben auf dem neuen Stadtplatz abgelöst werden: junge Menschen, die am Stadtplatz
flirten und dabei Herzklopfen haben. Frauen, die im Sommer mit Stöckelschuhen über den neuen Granit laufen und dabei ein Herzklopfen simulieren. Oder Bürgerinnen und Bürger, deren Herz einfach vor Freude klopft, wenn sie auf den Stadtplatz zurückkehren und die neue Atmosphäre intensiv spüren und aufnehmen.

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4. Mai 2015

"Mein Herz klopft, wenn ich auf den neuen Stadtplatz blicke"

Auch hinter Hemaus Bürgermeister liegen zwei intensive Jahre, in denen die Baustelle einen großen Anteil an seinem Arbeitsalltag hatte. Im Gespräch mit „Herzklopfen Aktuell“ zieht Hans Pollinger Bilanz.

 

Frage: Sind Sie mit dem Ergebnis des neuen Stadtplatzes zufrieden?

Hans Pollinger: Diese Frage kann ich ganz klar mit „Ja“ beantworten. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich über den Stadtplatz in die Arbeit fahre oder ich einfach nur über den Platz spaziere und die neue Atmosphäre auf mich wirken lasse. Worüber ich sehr erleichtert bin, sind auch die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung, die ich immer wieder bekomme. Und das Schöne daran ist, dass da nicht nur direkte „Hemauer“ dabei sind, sondern Bürgerinnen und Bürger aus allen Gemeindeteilen und auch viele Auswärtige. Das zeigt mir, dass wir einen Stadtplatz geschaffen haben, der die Menschen der Großgemeinde verbindet.

Frage: Was war Ihr schönstes Erlebnis während der Bauphase?

Hans Pollinger: Eigentlich ist jeder einzelne Pflasterstein, der eingesetzt wird, ein schönes  Erlebnis, weil man damit dem Ziel immer ein Stück näher kommt. Besonders beeindruckt hat mich die Zusammenarbeit aller Beteiligten. Hier ging alles Hand in Hand. Das freut mich sehr und ich möchte allen ein großes Kompliment und meinen herzlichen Dank aussprechen. Natürlich darf man an dieser Stelle auch die Bürgerinnen und Bürger, allen voran die direkten Anwohner der Baustelle, nicht vergessen. Sie haben großes Durchhaltevermögen gezeigt. In diesem Zusammenhang fällt mir jetzt noch ein positives Erlebnis ein: Während der Arbeiten am Oberen Stadtplatz wurde vonseiten der Händler kritisiert, dass viele Kunden ausblieben, weil sie nicht wussten, ob sie die Baustelle betreten können. Darauf haben wir prompt reagiert und den grünen Teppich installiert. So wurden die Menschen durch die Baustelle navigiert.

Frage: Was wünschen Sie sich für den neuen Stadtplatz?

Hans Pollinger: Dass er jetzt von den Menschen zum Leben erweckt wird. Die bauliche und optische Grundlage ist geschaffen – nun liegt es an den Geschäftsleuten und uns allen, das zu nutzen.

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29. April 2015

9. Mai:

Tag der Städtebauförderung in Hemau

Schlussstein-Legung am Stadtplatz / Eröffnung der Baustellen-Ausstellung
im Zehentstadel / Infopoints mit Künstlerin, Architekten und Planer

 

Erstmalig findet am Samstag, dem 9. Mai der „Tag der Städtebauförderung“ als gemeinsames Projekt von Bund, Ländern und Kommunen statt. Überall in Deutschland kann man sich an diesem Tag über städtebauliche Projekte informieren. Die Stadt Hemau präsentiert an diesem Tag die Ergebnisse des Stadtplatzumbaus.

Um 14.00 Uhr wird im Bürgersaal des Zehentstadels eine Ausstellung rund um die Baustelle eröffnet. Mithilfe moderner Medien, zahlreichen Schätzen und Fundstücken sowie detailgetreuen Nachbauten werden Interessierte anschaulich und unterhaltsam über das Jahrhundertprojekt informiert.

Schlusssteinlegung am Stadtplatz
Natürlich plant die Tangrintelstadt auch einen besonderen Höhepunkt: Gegen 15 Uhr wird der Schlussstein in das neue Pflaster am Stadtplatz eingesetzt und damit offiziell das Ende der Bauarbeiten symbolisiert. Auch für die Gestaltung des letzten Pflastersteins haben sich die Verantwortlichen etwas einfallen lassen: Die Umrisskontur des Hemauer Wappens
sowie die Jahreszahl des Baustellen-Endes „2015“ wurde mit einem Wasserstrahlschneider aus Messing geschnitten und auf einen Granitstein gesetzt.

Zudem gibt es um 15.30 Uhr und 16.00 Uhr Infopoints an Brunnen, Stadtterrasse und Infopavillon. Die Künstlerin Sabine Mädl wird ihre Ideen und Gedanken zur Brunnengestaltung erläutern, Architekt Frank Becker-Nickels und Ingenieur Michael Wöhrmann informieren über die gesamte Planung und Umsetzung des Konzepts für den neuen Stadtplatz und Bauhof-Chef Ernst Böhm führt Interessierte in den Keller des Infopavillons und erklärt das Bauwerk sowie die dazugehörige Technik.
Ein einmaliger und informativer Nachmittag, zu dem die Bevölkerung herzlich eingeladen ist.

Die Ausstellung im Zehentstadel wird bis zum Einweihungsfest des Stadtplatzes vom 26. bis 28. Juni für die Bevölkerung zu den Öffnungszeiten der Bücherei geöffnet sein: dienstags von 8 bis 11 Uhr, mittwochs von 15 bis 18 Uhr, donnerstags von 8 bis 11 und von 16 bis 19 Uhr sowie freitags von 15 bis 18 Uhr. Zusätzlich sind an zwei Sonntagen die Türen geöffnet:
Am 10. Mai sowie am 21. Juni kann die Ausstellung jeweils von 14 bis 17 Uhr besucht werden.

Bürgerfest mit Stadtplatz-Einweihung vom 26. bis 28. Juni
Ein Termin ist bereits gefunden: Das jährliche Bürgerfest am letzten Samstag im Juni wird von zwei weiteren Festtagen umrahmt. Die Feierlichkeiten starten am Freitag Abend mit einem Open-Air-Kino für Jung und Alt. Am Samstag findet der gewohnte und beliebte Bürgerfest-Betrieb statt, der von einigen zusätzlichen Schmankerln begleitet wird. Den Höhepunkt bildet am Sonntag der offizielle Festakt mit Einweihung des neuen Stadtplatzes. „Das Einweihungsfest unseres neuen Stadtplatzes soll etwas ganz besonderes werden und allen Bürgerinnen und Bürgern des gesamten Gemeindegebiets noch lange in guter Erinnerung bleiben“, erklärt Bürgermeister Pollinger. Schließlich hätten sie für lange Zeit Einschränkungen durch die Baustelle hinnehmen müssen. Nun sei endlich der Zeitpunkt gekommen „Danke“ zu sagen und den gelungenen, neuen Stadtplatz gebührend einzuweihen.

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10. Dezember 2014

Pavillon ist winterfest gemacht

Mit einem Behelfsdach verbringt der Infopavillon seinen ersten Winter

 

Das Glasdach für das Technikgebäude am neuen Stadtplatz wird erst im Frühjahr montiert. Bis es soweit ist, schützt eine Behelfskonstruktion vor Regen und Schnee.

Für Diskussionsstoff der Stadtplatzbesucher sorgte das Pultdach, das kürzlich auf dem Infopavillon montiert wurde. Die Passanten waren nicht sicher, ob das jetzt so bleiben soll - und wenn ja, ob das schön sei. Natürlich bleibt das Dach in seiner jetzigen Form nicht.

Stahlbau Heigl wird im Frühjahr - nach Abschluss der Bauarbeiten - ein optisch ansprechendes Glas-Stahl-Dach montieren (siehe Bilder nebenan). Das Glas ist ein empfindlicher Baustoff und soll während der Restarbeiten, die derzeit laufen, nicht beschädigt werden. Da aber jederzeit mit dem Wintereinbruch gerechnet werden muss, haben die Bauarbeiter ein Behelfsdach aus Holz gebaut, um den Pavillon und die darunterliegenden Technikräume vor dem Wetter zu schützen.

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05. Dezember 2014

Endspurt im Jahrhundertprojekt

Letzter Bauabschnitt in vollem Gange / Kunstwerk wird im Frühjahr aufgestellt

 

Knapp zwei Jahre harter Arbeit liegen hinter den Bauarbeitern und den Verantwortlichen für den Stadtplatz-Umbau in Hemau. Und das Ergebnis spricht für sich: Der Hemauer Ortskern erstrahlt schon jetzt in neuem Glanz und ist damit mehr als gelungen.

In einem Abschnitt wird derzeit aber noch fleißig und unter Hochdruck gearbeitet: Im Bereich vor NKD, Schlossbräu und Apotheke wurde der Asphalt abgetragen und ein über 23 qm großes und 3,5 m tiefes Kellergeschoss ausgehoben. Drei Fertigteile aus Stahlbeton wurden dort eingesetzt: Keller, Decke und Pavillon. Der Keller im Untergrund dient als Technikraum zur Steuerung der Brunnen- und Lichttechnik, sowie der Elektro-Tankstelle. Dieser ist über eine Treppe mit dem darüber liegenden Pavillon verbunden.

Pavillon wiegt so viel wie 20 Elefanten

 Damit die Platzgestaltung weiterhin offen und transparent bleibt, montiert die Firma Heigl darauf ein lichtes Glasdach. Neben einer Anschlagtafel für Vereine und offizielle Nachrichten wird bis Februar ein Infotainmentsystem – ein Touchscreen-Bildschirm mit Informationsangeboten der Stadt – am Infopavillon befestigt. Übrigens: Die Stahlbetonteile wiegen insgesamt 82 Tonnen und sind damit so schwer wie 20 Elefanten.

„Sollte die Wetterlage weiterhin so gut bleiben, sind wir zuversichtlich die Bauarbeiten bis auf geringe Teilflächen im Pflaster wie geplant bis Ende des Jahres abzuschließen“, erklärt Ingenieur Michael Wöhrmann. Diese und weitere kleine Restarbeiten sowie die Montage des Geländers an der Stadtterrasse und des Glasdachs auf dem Infopavillon würden im neuen Jahr erfolgen.

Kreislauf des Wassers steht im Frühjahr

In der Zwischenzeit ist auch bei Künstlerin Sabine Mädl in Ursensollen einiges passiert. Alle 21 Edelstahlrohre sind exakt in Form gebogen und aufgereiht wie Orgelpfeiffen auf einem massiven Sockel befestigt. Auch die für die Kinder viel interessantere Kuh nimmt langsam Form an: Das Grundgerüst aus Edelstahl hat Mädl bereits erstellt und auch verschieden große Teile aus Bronzeblech Stück für Stück zusammengeschweißt.

„Momentan arbeite ich an Bauch, Innenseiten der Beine, Euter, Schwanz, Hörner und Ohren. Alles sehr kompliziert zu schweißende Details, aber ich bin zuversichtlich mein Werk noch vor Weihnachten zu vollenden“, erklärt die Künstlerin. Im Frühjahr des nächsten Jahres soll der „Kreislauf des Wassers“, so der Name des Kunstwerks, dann in seine neue Heimat Hemau gebracht werden.

Sichtlich erfreut zeigt sich 1. Bürgermeister Hans Pollinger: „Es ist bemerkenswert, was alle Beteiligten in den letzten beiden Jahren geschaffen haben. Gleichzeitig gilt mein großer Dank der gesamten Bevölkerung und ihrem Durchhaltevermögen. Für mich ein krönender Abschluss des Jahres und schönstes Geschenk zum Christkind.“

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01. Dezember 2014

Weihnachtliche Atmosphäre auf dem neuen Stadtplatz

 

Gerade noch rechtzeitig ist die Lieferung eingetroffen und im Handumdrehen an den Straßenlaternen befestigt worden: Die neue Weihnachtsbeleuchtung wird den gesamten Stadtplatz in ein romantisches und stimmungsvolles Lichtermeer tauchen und so für weihnachtliche Vorfreude bei der Bevölkerung sorgen. Auch der Christkindlmarkt am 21. Dezember wird durch den neuen Stadtplatz und die ansprechende Weihnachtsbeleuchtung dieses Jahr ein besonderes Flair bekommen.

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21. November 2014

Postkasten wieder am Stadtplatz

 

Briefe der Hemauer Bevölkerung können nun wieder am Stadtplatz eingeworfen werden. Am Freitag, 21. November wurde im Bereich der Sparkasse ein neuer Briefkasten der Deutschen Post aufgestellt.

Aufgrund der Bauarbeiten am Stadtplatz musste der Postkasten vor dem Alten Rathaus weichen. Auf vielfachen Wunsch der Bürgerinnen und Bürger haben sich die verantwortlichen Mitarbeiter im Rathaus nun mit der Deutschen Post auf einen Briefkasten für den Übergang verständigt. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird dieser seinen endgültigen Standort am künftigen Infopavillon vor dem Gasthof Schloßbräu finden. Die Leerungszeiten sind Montags bis Freitags um 17 Uhr und Samstags um 9.00 Uhr. 

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11. November 2014

Freisitze und Warenauslagen zum Wohlfühlen

Gestaltungsleitfaden „Begegnungsflächen für pulsierendes Leben am Hemauer Stadtplatz“ vorgestellt 

HEMAU. Eine schönere Atmosphäre, ein ansprechenderes Ambiente, mehr Menschen und Leben auf dem neuen Stadtplatz. Das ist das Ziel des Leitfadens für die Freisitzmöblierung und Warenauslagen, der am Montag, den 10.11. im Hemauer Bürgersaal vorgestellt wurde.

„Wir müssen alle an einem Strang ziehen, wenn wir unser Stadtbild in seiner Gesamtheit aufwerten wollen“, so das Credo des ersten Bürgermeisters Hans Pollinger zu Beginn der Veranstaltung. Der wichtigste Meilenstein wurde mit dem Stadtplatz-Umbau gelegt. Nun sind alle gefordert, dieses Potenzial zu nutzen und den Platz mit Leben zu füllen. Wie das gelingen kann, zeigte Stadtkümmerer Jochen Meyer im Anschluss anhand von Positiv- und Negativbeispielen für Freisitze, Überdachungen, Begrünungselemente, Warenauslagen sowie Werbeanlagen auf. Dabei gab er den Zuhörern Empfehlungen an die Hand, was z.B. bei der farblichen Gestaltung, der Material-Auswahl oder der Anordnung dieser Elemente zu beachten ist. Eine begleitende Muster-Ausstellung zeigte vielfältige Gestaltungs-Möglichkeiten in der Praxis auf: Pflanzkübel, Tische und Stühle in unterschiedlichsten Materialen und Farben konnten begutachtet oder Probegesessen werden. In einer abschließenden Diskussionsrunde kam die Idee eines gemeinsamen Einkaufs der Gewerbetreibenden auf, um Preisvorteile zu nutzen. Bürgermeister Pollinger würde eine solche Lösung sehr begrüßen.

Bilder von der Veranstaltung finden Sie hier.
Und den Leitfaden zum Download gibt es hier.

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07. Oktober 2014

Letzter Bauabschnitt im Jahrhundertprojekt

Ab Montag, 13. Oktober rückt die Baustelle ins Zentrum des Stadtplatzes / Sperrung der Fahrbahn vor Stadtterrasse Richtung Oberer Stadtplatz / Abtragung von Bürgersteig und alter Fahrbahn zwischen Flurgaßl und Kettnergaßl / Verkehr am Stadtplatz Richtung Riedenburger Straße wird freigegeben 

HEMAU. Die Sperrung der Fahrbahn vor dem Alten Rathaus in Richtung Riedenburger Straße wird planmäßig kommenden Montag, 13. Oktober aufgehoben. Gleichzeitig rückt die Baustelle weiter voran: Der Bereich zwischen Flurgaßl und Kettnergaßl inklusive der Fahrbahn vor der Stadtterrasse in Richtung Oberer Stadtplatz wird gesperrt (rote Flächen im Bild).

 Die Sperrung der Fahrbahn in diesem Bereich (dunkelrote Fläche im Bild) wird etwa fünf Wochen in Anspruch nehmen. „Wir schließen die letzte Lücke in Richtung Oberen Stadtplatz“, so der planende Ingenieur Michael Wöhrmann. Voraussichtlich Mitte November soll dieser Abschnitt fertig werden, so dass die neue Fahrbahn durchgängig genutzt werden kann.

Während dieses Bauabschnitts wird die Bevölkerung gebeten über Stadtplatz - Riedenburger Straße - Klopferlweg - Dietfurter Straße bzw. Oberer Stadtplatz - Postgasse - Stricker-/Badergasse auszuweichen.

Bauarbeiten zwischen Flur- und Kettnergaßl rücken weiter voran

Im Bereich des ehemaligen Schlecker-Gebäudes bis Ecke NKD sind die Bauarbeiten bereits in vollem Gange. Ab kommenden Montag ziehen die Bauarbeiter bis zur Apotheke weiter (hellrote Fläche im Bild). Auch dort wird der Asphalt abgetragen, anschließend Stück für Stück der Unterbau ausgetauscht, neue Leitungen verlegt und das neue Pflaster eingesetzt. Besonderheit hier: Zusätzlich wird in diesem Bereich die aufwändige Brunnen- und Platztechnik verbaut sowie der Infopavillon errichtet. Wenn das Wetter mitspielt und keine unerwarteten Überraschungen dazwischen kommen, können die Bauarbeiten wie geplant zum Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Die Verantwortlichen betonen, dass die Zugänge zu sämtlichen Geschäften, Praxen und Wohnungen möglich seien. Zum Einsatz kommen wie gewohnt der bekannte grüne Teppich und die Rampen. Die Hinweise auf die Erreichbarkeit der Geschäfte und Praxen in der Innenstadt an den vier Einfallstraßen nach Hemau bleiben bis zum Ende der Baustelle bestehen.

2. Bürgermeister Herbert Tischhöfer ist sichtlich erfreut: „Nun geht es in den Endspurt. Ich möchte alle Bürgerinnen und Bürger bitten, für die Einschränkungen in den nächsten Monaten noch etwas Atem zu zeigen. Die Belohnung folgt dann hoffentlich fast pünktlich mit dem Christkindl in Form eines schönen, neuen Stadtplatzes.“

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02. Oktober 2014

Heiliger Georg an ehrwürdiger Stelle am neuen Stadtplatz

Stadtwappen im neuen Pflaster vor dem Alten Rathaus verewigt

HEMAU. Am Donnerstag, 02. Oktober wurde das Hemauer Stadtwappen in den neuen Boden am Stadtplatz eingesetzt. „Sowie Hemau das Zentrum unserer schönen Gemeinde ist, bildet der symbolträchtige Stein durch den Straßenzulauf aus vier RIchtungen nun den Mittepunkt am Stadtplatz“, erklärt 2. Bürgermeister Herbert Tischhöfer.

Um neben dem Brunnen einen weiteren historischen Punkt am neuen Stadtplatz zu schaffen, haben sich die Verantwortlichen im Rathaus gemeinsam mit den Planern für dieses Symbol ausgesprochen. Für die Umsetzung wurden ausschließlich örtliche Firmen beauftragt. Die Umrisskontur des Wappens wurde mit einem Wasserstrahlschneider aus Messing geschnitten und auf einen Granitstein gesetzt. Mithilfe eines speziellen Vakuum-Hubgeräts wurde der Granitstein angehoben und in den neuen Pflasterverlauf eingefügt.

Der Heilige Georg im Hemauer Wappen weist zurück auf die früheste Zeit der Stadtgeschichte: 
Denn seit der Kirchenweihe durch Bischof Otto von Bamberg im Jahr 1125 war die Pfarrei Hemau bis 1803 eine Propstei (eine klösterliche Niederlassung) des Klosters Prüfening. Der heilige Georg ist sowohl Patron des Klosters Prüfening als auch des Hochstifts Bamberg und wird 1324 erstmals als Stadtsiegel überliefert.

Das fertige Werk kann auf der Fahrbahn vor dem Alten Rathaus begutachtet werden.
Bilder zur Stadtwappen-Legung finden Sie hier.

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12. September 2014

Nächster Bauabschnitt am Stadtplatz

Bürgersteig und Fahrbahn zwischen Ecke Kettnergaßl und Schloßbräu
wird ab Montag abgetragen / Geänderte Verkehrsführung

HEMAU. Ab Montag, 15. September starten die Bauarbeiten zwischen Ecke Kettnergaßl (ehemaliges Schlecker-Gebäude) und Schloßbräu. 

Die Bauarbeiten am Stadtplatz gehen wie geplant voran:
Die Pflaster-Arbeiten im Bereich Optik Matt und Sparkasse werden kommende Woche abgeschlossen.
Indes wird die neue Fahrbahn vor dem Alten Rathaus in Richtung Riedenburger Straße ab dieser Woche bereits verlegt
und kann dann Anfang Oktober wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Parallel gehen die Bauarbeiter nun einen Schritt weiter und beginnen mit der Bauphase 6b2 (im Bild die rote Fläche).
Ab Montag, 15. September wird zwischen Ecke Kettnergaßl (ehemaliges Schlecker-Gebäude) und Schloßbräu der Asphalt abgetragen und anschließend Stück für Stück der Unterbau ausgetauscht, neue Leitungen verlegt und das neue Pflaster eingesetzt.

Der Verkehr wird in diesem Bereich bis auf Höhe Schloßbräu bereits über die neue Fahrbahn fließen können und dann auf der alten Fahrbahn Richtung Oberer Stadtplatz weiterlaufen (im Bild die grüne Fläche).

Weiterer Bauverlauf

Der letzte Bauabschnitt vor der Apotheke startet voraussichtlich Mitte Oktober. Hier sind die umfangreichsten Arbeiten im Untergrund erforderlich, da die aufwändige Brunnen- und Platztechnik verbaut wird. Auf diesem Platz wird zudem der Infopavillon errichtet. Wenn das Wetter mitspielt und nicht noch unerwartete Überraschungen dazwischen kommen, können die Bauarbeiten wie geplant zum Ende des Jahres abgeschlossen werden.

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22. August 2014

Stadtplatz abschnittsweise gesperrt

Ab Montag, 25. August Sperrung vor dem Alten Rathaus
zwischen Sparkasse und Stadtterrasse


HEMAU. Die Bauarbeiten am Stadtplatz sind in vollem Gange. Ab kommenden Montag, 25. August wird die Verkehrsfläche vor dem Alten Rathaus zwischen Sparkasse und Stadtterrasse umgebaut. Damit ist die Zufahrt vom Stadtplatz in Richtung Riedenburger Straße und Matthias-Mühlbauer-Platz nicht möglich.

Die Sperrung in diesem Bereich wird bis etwa Mitte Oktober dauern. Die Durchfahrt in Richtung Oberen und Unteren Stadtplatz ist wie bisher möglich. Die Parkplätze vor der Apotheke am Rathaus werden versucht möglichst lange zu erhalten. Die Autofahrer werden gebeten, ihre Geschwindigkeit entsprechend anzupassen und auf eine umsichtige Fahrweise zu achten.

Die Zufahrt bis zum Propsteigaßl (Rathaus, Zehentstadel, Haus der Musik) kann weiterhin über die Riedenburger Straße aus Richtung Karl-Maag-Straße, Klopferlweg oder Umgehungsstraße erfolgen. Der Matthias-Mühlbauer-Platz ist über die Kirchengasse befahrbar. Geschäfte und Lokale bleiben zu Fuß erreichbar.

Der Postkasten und die Telefonsäule vor dem Alten Rathaus werden ebenfalls weichen und Ihren neuen Standort am künftigen Infopavillon finden. In der Zwischenzeit kann auf die Postkästen vor dem Reisetreff im Gewerbering, in der Ottheinrichstraße (Baugebiet Nordwest) und die Postfiliale im Edeka Markt ausgewichen werden. 

Bushaltestelle weiterhin am Klopferlweg

Aufgrund der Beengung der Verkehrsflächen am Stadtplatz bleibt die Bushaltestelle bis auf Weiteres auf den Klopferlweg verlegt. Auch die Fahrtzeiten bleiben unverändert.

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05. August 2014

Verkehr am Unteren Stadtplatz wird freigegeben

Neu gepflasterte Fahrbahn ab 8. August wieder befahrbar

HEMAU. Die Vollsperrung der Fahrbahn am Unteren Stadtplatz wird planmäßig kommenden Freitag, 8. August aufgehoben. Der Verkehr ist für Fahrzeuge bis 7,5 t freigegeben. 

Ein weiterer Meilenstein des Großprojekts neigt sich dem Ende:
Die Pflasterarbeiten am Unteren Stadtplatz sind fertiggestellt, so dass der Verkehr für Fahrzeuge bis 7,5 t wieder fließen kann. Auch die neuen Parkplätze in diesem Bereich können dann genutzt werden.

Damit rückt Bauphase 6a in den Fokus. Die Bauarbeiten am Wendehammer vor der Sparkasse bis zur Eisdiele San Marco sind bereits in vollem Gange und die neue Straße im Entstehen. Der Verkehr kann dennoch fließen und wird bis zur Fertigstellung vom Unteren Stadtplatz kommend über eine eigens angelegte Behelfsfahrbahn vor dem Modehaus Böhm zum Stadtplatz geführt.

Geschwindigkeit und Parken im Bereich der Baustelle

Aufgrund der Straßenverschwenkung und der Querneigung der Behelfsfahrbahn sollten
Autofahrer ihre Geschwindigkeit entsprechend anpassen und vor allem an dieser Stelle
auf eine umsichtige Fahrweise achten.

Eine dringende Bitte der Baufirma ist es zudem, im Stadtplatzbereich nur die gekennzeichneten Parkflächen zu nutzen. „Falsch abgestellte Fahrzeuge verhindern, dass wir Zufahrtswege erreichen und erschweren unseren Arbeitsablauf“, erklärt Capo Birkenseer. Zusätzlich können die zentrumsnahen Parkplätze, wie  Spitalweg, Postgasse, Altes Feuerwehrhaus, Parkplatz am Stadttor usw. in Anspruch genommen werden. Einen Überblick über die umliegenden Parkmöglichkeiten gibt eine Übersichtskarte, die bereits in allen Geschäften und Praxen im Ortskern ausliegt und unter hemau-baut.de im Internet einsehbar ist.

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14. Juli 2014

Ab Donnerstag, 17. Juli nächste Bauphase:

Stadtplatz, Parkfläche vor der Sparkasse

Vollsperrung wird planmäßig in der ersten Augusthälfte aufgehoben / Zufahrt zu Ringweg und Badergasse bereits ab 21. Juli für PKW möglich

HEMAU. Am kommenden Donnerstag, 17. Juli, wird der Asphalt zwischen Sparkasse und Eisdiele San Marco abgefräst. Die Baustelle im Herzen der Tangrintelhauptstadt schreitet einen Schritt weiter voran. Am Unteren Stadtplatz wird indes fleißig an der Fahrbahn gepflastert.

Die Fläche von der Regensburger Straße kommend bis zur Einmündung Badergasse ist bereits fertig gestellt. „Der Beton in den Fugen zwischen den Platten muss noch eine Woche abbinden und kann ab 21. Juli von PKWs wieder befahren werden“, erklärt Bauingenieur Michael Wöhrmann. So sei die Zufahrt zum Ringweg und zur Badergasse ab kommender Woche wieder möglich. 

Vollsperrung wird planmäßig aufgehoben

Wie geplant sollen die Pflasterarbeiten auf der Fahrbahn am Unteren Stadtplatz in der ersten Augusthälfte abgeschlossen sein und damit auch die Vollsperrung aufgehoben werden. „Dann kann der Verkehr wieder über den Stadtplatz fließen“, blickt Bürgermeister Hans Pollinger in die nähere Zukunft.

Indes gehen die Bauarbeiter einen Schritt weiter und beginnen am kommenden Donnerstag mit der Bauphase 6a (im Plan die gelb-grüne Fläche). Ingenieur Wöhrmann führt aus: „Dabei handelt es sich um die Parkflächen vor der Sparkasse bis zur Eisdiele San Marco“. Die neue Baufläche erstrecke sich in etwa bis zur Straße im heutigen Verlauf.

Im Bereich dieser neuen Bauphase werde der Verkehr vom Unteren Stadtplatz (neuer Plattenbelag) über eine Behelfsfahrbahn zum Oberen Stadtplatz geführt (siehe rote Markierung im Plan). Los geht’s mit den Fräsarbeiten. Anschließend werden die Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert (die Wasserleitungen wurden bereits im letzten Jahr saniert), der Unterbau mit Frostschutzschichten eingebracht und die wasserdurchlässige Asphaltschicht eingebaut. Darauf werden in der Folge die Granitplatten verlegt.

Die Verantwortlichen betonen, dass die Zugänge zu sämtlichen Geschäften, Büros und Wohnungen auch während der Bauarbeiten möglich seien. Zum Einsatz kömen sowohl der bekannte grüne Teppich, als auch die gewohnten Rampen. Die Hinweise auf die Erreichbarkeit der Geschäfte in der Innenstadt an den vier Einfallstraßen nach Hemau bleiben auch während dieser Bauphasen bestehen. 

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30. April 2014

Stadtratsentscheidung zur Stadtplatzmöblierung

Der Stadtrat entscheidet in seiner letzten Sitzung über das künftige Stadtbild. 
Den neuen Brunnen ziert eine Kuh als Symbol für die Wasserknappheit auf dem Tangrintel.

In der letzten Sitzung des „alten“ Stadtrats gab es noch wichtige Entscheidungen zu treffen: Konkret ging es um die neue Brunnenanlage und das Stadtmobiliar auf dem neuen Stadtplatz.

Mit den vom Bauausschuss empfohlenen und in der Bürgerversammlung befürworteten Metallbänken,
puristischen Fahrradständern, Abfalleimern und einem schlichten Trinkwasserbrunnen war das Gremium widerspruchslos einverstanden.

Doch um die beiden Brunnenentwürfe wurde hitzig diskutiert. Am Ende wurde der Brunnen mit Kuh bei sechzehn zu fünf Stimmen beschlossen und somit dem Meinungsbild aus einer themenbezogenen Bürgerversammlung gefolgt. Bürgermeister Pollinger ist mit dieser Entscheidung sehr zufrieden, denn er „wollte immer eine mehrheitliche Entscheidung“ in einem Prozess, den er „als Moderator“ begleitet hat.

Übrigens: Die Bronze-Figur neben der Kuh im Entwurf dient lediglich der Größendarstellung und wird nicht mit umgesetzt.

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22. April 2014

Im Interview mit Sabine Mädl zum neuen Brunnen

Am umgebauten Stadtplatz wird der Brunnen ein markanter Punkt werden.
Wir haben mit Künstlerin Sabine Mädl über ihre Vorschläge gesprochen:

Frage: Frau Mädl, was steckt hinter Ihren beiden Entwürfen?

Sabine Mädl: Hemau ist als Herz des Tangrintels bekannt. Dementsprechend war es der Wunsch der Stadt Hemau, dies in die Gestaltung des Brunnens mit einzubeziehen. Mit meinem ersten Entwurf bin ich darauf eingegangen: Ein Herz aus Edelstahl, das abwechselnd aus mehreren gegenüberliegenden Röhren, Impulse aus Wasser im Sinne eines Herzschlags abgibt und so pulsierendes Leben symbolisiert.

Frage: Ihre zweite Variante geht in eine andere Richtung.
Was gab hierfür den Ausschlag?

Sabine Mädl: Ich beschäftige mich zu Beginn meiner Arbeit immer sehr ausführlich mit der Geschichte und den Gegebenheiten des Ortes, an dem das Kunstwerk entstehen soll. So bin ich auf die großen und prägenden Viehmärkte gestoßen, die früher auf dem Stadtplatz abgehalten wurden. Zugleich ist Wasser auf dem Tangrintel von Natur aus ein knappes Gut. Schließlich gibt es keinen See oder Fluß auf der Hemauer Anhöhe. Diese beiden Komponenten habe ich in meinem zweiten Entwurf zusammengebracht: Eine Vielzahl an geschwungenen Edelstahlröhren entspringt dem Boden und formt einen viereinhalb Meter hohen Bogen: ein Symbol für den Kreislauf des Wassers. Eine lebensgroße Kuh aus zusammengeschweißten Bronzeplatten streckt genüsslich ihre Zunge Richtung Wasserstrahl. Sie steht für das Leben, das durch dieses kostbare Gut entsteht. Zusätzlich gibt es kleine Fontänen, die halbkreisförmig im Boden angeordnet sind und die Kinder zum Spielen einladen sollen.

Frage: Viereinhalb Meter Höhe. Das hört sich sehr groß an.

Sabine Mädl: Nein, auf keinen Fall. Man muss sich den großen Stadtplatz auch mit der Höhe der Häuser vorstellen. Im Vergleich dazu braucht man diese Größe, um überhaupt eine Wirkung mit dem Brunnen erzielen zu können. Ich arbeite sehr oft im öffentlichen Raum und habe hier meine Erfahrung. Sie können mir also vertrauen.

Frage: Welchen Brunnen empfehlen Sie nun den Hemauer Bürgern?

Sabine Mädl: Mein Herz schlägt für die zweite Variante mit der Kuh. Dieser Brunnen passt einfach zu Hemau, gerade weil er ein Identifikationsmerkmal mit der Historie beinhaltet. Außerdem werden vor allem die Kinder ihren Spaß daran haben, wenn sie über die kleine Mauer, die den Brunnen zur Straße hin begrenzt, auf die Kuh steigen können. Ihre Freude konnte ich schon in vielen Städten beobachten, in denen ich solche „tierischen“ Kunstwerke umgesetzt habe.

Bei der Bürgerversammlung am 20. März fiel das Applaus-Barometer der anwesenden Bevölkerung deutlich für den „Kuh-Brunnen“ aus. Welcher Entwurf nun tatsächlich umgesetzt wird, entscheidet der Stadtrat in seiner Sitzung am 29. April.

 

Zur Person Sabine Mädl

Die Künstlerin aus Ursensollen wurde 1964 in Nürnberg geboren. Nach ihrem Studium der Bildhauerei an der Freien Kunstschule Munzingen arbeitet Mädl seit 1989 freischaffend, überwiegend für den öffentlichen Raum.

Seit 2000 entstehen ihre zahlreichen Arbeiten vor allem mithilfe der Schweißaufbautechnik aus Metall. Zu ihren beeindruckendsten Werken zählen „Der große Knoten“ im Zentrum eines Kreisverkehrs der Gemeinde Rednitzhembach oder der „Vogel Strauß“ im mittelfränkischen Heideck.

Für ihre Arbeiten wurde sie 1994 mit dem Kulturförderpreis für Bildhauerei in Weiden und 2000 mit dem Frauenkunstpreis Sulzbach-Rosenberg ausgezeichnet.

 

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22. März 2014

Symbolträchtiger Brunnen am neuen Stadtplatz

Ein Symbol für die Viehmärkte und die Wasserknappheit auf dem Tangrintel hat Künstlerin Sabine Mädl als Stadtbrunnen entwickelt.

Rund viereinhalb Meter wird der neue Stadtbrunnen hoch, ein Symbol für den Kreislauf des Wassers, das auf dem Tangrintel von Natur aus knapp ist. Denn schließlich gebe es keinen See oder einen Fluß auf der Anhöhe um Hemau. Daneben reckt sich eine Kuh zu dem Wasserspiel. Eine Erinnerung an die Viehmärkte, die auf dem Stadtplatz abgehalten wurden.

Die Künstlerin Sabine Mädl aus Ursensolln hat schon einige Vorarbeit in das „Kunstwerk Stadtbrunnen“ gesteckt. So konnten die Besucher der Bürgerversammlung zur Stadtmöblierung detaillierte Modelle im Maßstab 1:10 für zwei Ideen zum Stadtbrunnen bestaunen. Der zweite Vorschlag zeigt ein Herz, das für „Hemau – das Herz des Tangrintel“ steht.

Nach einer offenen, ehrlichen und angeregten Diskussion ließ Bürgermeister Hans Pollinger die Anwesenden mit Applaus abstimmen. Das Votum der Bürger fiel eindeutig für die Version mit der Kuh aus. Die Künstlerin dürfte es gefreut haben. Denn schon bei ihrer Erläuterung merkte man deutlich, dass sie sehr viel Herzblut und Liebe in diesen Entwurf gesteckt hat. Bevor der Brunnen tatsächlich gebaut wird, darf auch noch einmal der Stadtrat abstimmen. Ob er sich gegen die deutliche Empfehlung der Bürgerinnen und Bürger ausspricht?

Kreislauf des Wassers und eine Kuh

Der Brunnen selbst besteht aus einer Vielzahl von Edelstahlrohren, die vom Boden entspringen und in einem viereinhalb Meter hohen Bogen formen. Sabine Mädl sagt dazu: „Auch wenn der Brunnen kein Wasser führt soll er die Symbolik des Wasserkreislaufes darstellen.“ Dazu gibt es kleine Fontänen, die halbkreisförmig im Boden angeordnet sind und die Kinder zum spielen einladen sollen.

In der Diskussion wurde angeregt, die große Dimension von viereinhalb Meter zu reduzieren, weil das für Hemauer Verhältnisse wohl zu groß sei. Das wies Mädl entschieden zurück. Denn auf dem großen Stadtplatz brauche man die Größe, um überhaupt eine Wirkung mit dem Brunnen erzielen zu können. „Ich arbeite sehr oft im öffentlichen Raum, vertrauen Sie mir hier bitte“, so die Künstlerin aus Ursensolln.

Der Brunnen ist zur Straße hin mit einer kleinen Mauer begrenzt, auf der man sitzen kann. An der Mauer steht die Kuh, die Mädl aus Bronzeplatten zusammenschweißen will. „Über die Mauer können Kinder auf die Kuh steigen“, so Mädl. Auch die Frage, ob das Bronzematerial im Sommer nicht extrem heiß werde, konnte sie verneinen.

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22. März 2014

Auf dem neuen Stadtplatz sitzen die Bürger auf den bewährten Bänken

Während die Baustelle auf dem Stadtplatz erst richtig losgeht, biegen die Planer in die Zielgerade ein: Die Stadtmöblierung (Bänke, Fahrradständer) wurde gemeinsam mit den Bürgern ausgesucht.

Die bewährte und bekannte Bank aus Metall wird auch auf dem neuen Stadtplatz verbaut. Das haben die Bürgerinnen und Bürger bei einer eigens einberufenen Versammlung im Gasthaus Ferstl-Bruckmeier beschlossen.

Ingenieur Michael Wöhrmann stellte zu Beginn der Bürgerversammlung einige Eckdaten zum Stadtplatzumbau vor. So wurden im letzten Jahr bereits 4.800 Quadratmeter gepflastert und dabei rund 800 Tonnen Granitmaterial verbaut. Im laufenden Jahr gebe es noch eine Fläche von 5.100 Quadratmetern zu bearbeiten. Hierbei seien auch die Stützwand der Stadtterrasse, eine Lastplatte zum Schutz der Keller unter dem Mathias-Mühlbauer-Platz, der Infopavillion mit einem darunterliegenden Technikraum und die Brunnen samt Technik zu erwähnen.

Stadtmöblierung zur Auswahl

Architekt Frank Becker-Nickels stellte unterschiedlichste Möglichkeiten der Stadtmöblierung vor. Zum Probesitzen standen drei Bänke (Kunststoff, Holz und Metall) im Bruckmeier-Saal zur Verfügung. Das haben die Besucher in der Pause auch ausgiebig genutzt. Bei der anschließenden Abstimmung fiel das Votum eindeutig auf die Metallbank. Das ausgestellte Muster stand übrigens vor der Bürgerversammlung schon sechs Jahre am Unteren Friedhof. Gebrauchsspuren gab es keine. „Die Bank schaut aus, wie neu“, hörte man öfter an dem Abend. So war die Entscheidung klar: nachhaltig und pflegeleicht.

Neben passenden Fahrradständern werden die Praktiker – so der Auftrag aus der Bürgerversammlung – auch entsprechende Abfalleimer auswählen. Nicht zuletzt bereiten die Verantwortlichen eine E-Zapfsäule vor, an denen sowohl E-Bikes als auch Elektro-Autos getankt werden können. Dazu gab es eine kurze Diskussion, ob die Nutzer solcher Fahrzeuge die kostenlose Tankmöglichkeit zu Lasten der Öffentlichkeit ausnutzen könnten. Die Mehrheit sah das nicht so. „Ich möchte die E-Zapfsäule als Signal verstanden wissen, dass wir solchen Technologien offen gegenüberstehen“, sagte Bürgermeister Hans Pollinger abschließend.

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5. März 2014

Planungen für den Stadtplatz gehen in die letzte Runde

Stadtmöblierung wird in einer Bürgerversammlung am 20. März vorgestellt / Diskussion mit der Bevölkerung / Brunnengestaltung im Modell

Der Stadtplatzumbau geht in diesen Tagen wieder richtig los. Bis zum Winter sollen die Bauphasen am Unteren Stadtplatz und am Stadtplatz fertig gestellt werden. Bei den Planungen gehen die Verantwortlichen jetzt bereits in die letzte Runde: Die Stadtmöblierung – also Sitzbänke, Fahrradständer und Abfalleimer – wird jetzt ausgesucht. Außerdem stellt die Künstlerin ihren Entwurf für einen Brunnen vor, der vor der Apotheke aufgebaut wird.

Am Donnerstag, 20. März um 19 Uhr findet dazu im Gasthaus Bruckmeier eine Bürgerversammlung statt. „Wir haben beim gesamten Stadtplatzumbau die Bürgerinnen und Bürger einbezogen – das machen wir bei den letzten Planungsschritten selbstverständlich auch“, erklärt Hemaus Bürgermeister Hans Pollinger. Die Planer und seine Mitarbeiter im Rathaus haben einige Varianten entwickelt, wie zum Beispiel die Ruhebänke am neuen Stadtplatz aussehen könnten. Diese werden am kommenden Donnerstag vorgestellt und diskutiert.

„Zu den möglichen Gestaltungsvarianten werden wir bei der Bürgerversammlung Musterbänke vor Ort haben, damit man auch einmal probesitzen kann“, sagt das Stadtoberhaupt im Gespräch mit unserer Zeitung. Es sei wichtig, dies auszuprobieren, denn: „Was nützt uns die schönste Bank, wenn niemand drauf sitzen will.“ Nach der Diskussionsveranstaltung sollen die Bänke bereits am Stadtplatz aufgestellt werden, so dass man die neue „Stadtmöblierung“ auch im zukünftigen Umfeld begutachten kann.

Brunnengestaltung vorgestellt

Zum geplanten Brunnen, an dem sich künftig die Bürgerinnen und Bürger wie auch die Besucher aufhalten können und sollen, wird Sabine Mädl, eine Künstlerin aus Ursensollen, ihre Ideen und ihr Konzept für die Gestaltung vorstellen. Bürgermeister Hans Pollinger macht die Menschen bereits neugierig: „So viel kann ich schon verraten, da werden die Besucher intensiv drüber diskutieren.“

Bei Kunstwerken gebe es immer unterschiedlichste Interpretationen und die Menschen können darüber diskutieren. Mädl hat von Ihrer Brunnenidee ein Modell im Maßstab 1:10 entwickelt, das ebenfalls beim Bruckmeier ausgestellt wird. „In dieser Größe kann man schon sehr gut erahnen, welche Dimensionen der Brunnen haben könnte“, so Pollinger abschließend.

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